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Donnerstag, 9. Mai 2013

Wollongong

Highlight dieser Woche war mein Ausflug nach Wollongong. Hier wohnt Kristina, die ich in Hull kennengelernt habe. Der Kontakt hat sich wunderbarere Weise dank Facebook über die Jahre gehalten und sie lud mich zu sich und ihren Eltern nach Hause ein um ein Wochenende in Wollongong zu verbringen.

Ich habe mich natürlich riesig gefreut und das lange Wochenende von Freitag bis Sonntag war ein wahrer Genuss. Die Familie hat mich mit offenen Armen aufgenommen und zusammen mit Kristina habe ich die Gegend erkundet.

Gleich am Anfang genossen wir ein leckeres Mittag am Strand und besuchten den buddhistischen Nan Tien Tempel bei blauem Himmel und Sonnenschein. Den Sonnenuntergang betrachteten wir am Leuchtturm um dann noch einen Kaffee (oder eine heiße Schokolade) zu genießen und abends einen Film zu schauen (Italian Job - sehr guter Film).

unser Mittagstisch


Nan Tien Tempel


Pagode UND bunte Blätter!!!


perfekter Bildschirmhintergrund

der Leuchtturm nach Sonnenuntergang



Samstag fuhren wir entlang des Grand Pacific Drive und bewunderten das Meer. Wir fuhren dann weiter nach Süden, nach Kiama, um ein Blowhole anzusehen. Dies ist quasi ein Loch im Gestein im Wasser, wo durch Wind und Wellen hohe Fontänen entstehen. Leider war der Wind für uns wohl nicht stark genug, sodass wir nur ein paar Spritzer entdecken konnten.
Abends gingen wir in einem superleckeren Thai-restaurant essen (ich glaube, dass ist nach Indisch mein Lieblingsessen), tranken guten Wein und sahen einen weiteren Film (Set up - ganz ok) und gingen früh schlafen.

Scenic Ocean Drive



in Kiama

Leuchtturm von Kiama


das Prinzp des Blowholes

immerhin ein paar Spritzer

Kristina und ich beim Käffchen


Denn am Sonntag wollten wir den Sonnenaufgang am Leuchtturm erleben. Es war unglaublich kalt, und viele Wolken waren im Weg, aber letzten Endes wurde es doch ein toller Morgen. Den Rest des Tages erkundeten wir die Strände und den kleinen Hafen, wir gingen shoppen und ließen den Tag am Lake Illawara ausklingen.










einer der vielen Strände (North Beach)

der kleine Hafen von Wollongong

am Lake Illawara



Es war wirklich ein tolles Wochenede mit und bei Kristina und ich freue mich so, dass internationale Freundschaften auch die zeit überdauern können und man überall Gastfreundschaft erfährt und willkommen geheißen wird. Kristina wird mich eventuell auch auf einem Teil meiner Reisen begleiten, worüber ich mich tierisch freuen würde - auf jeden Fall werde ich sie im Juli noch einmal besuchen fahren! 

Was ist sonst noch passiert?

Nun, ich habe euch noch gar nicht von meinem neuen Rasen erzählt, oder? Der Blick aus meinem Fenster ist normalerweile recht unspektakulär, ich sehe hauptsächlich eine Straße mit vielen hupenden Autos. 
Eines schönen Morgens aber, um 5:36Uhr in der früh, nahm ich neue Geräusche wahr. Natürlich musste ich gleich nachsehen, was geschah und siehe da! Drei nette Männer, die sich gegenseitig anschrien um ihre laute Maschine zu übertönen, verlegten einen etwa 13m langen neuen Streifen Rasen. Genau vor meinem Fenster. Um 5.36Uhr in der Nacht quasi. Eine tolle Idee. 
Tja, nun fühle ich mich natürlich gleich besser, wenn ich aus meinem Fenster sehe. Nicht nur hupende Autos, sondern auch ein privater Rasenstreifen zieren mein Blickfeld!

mein neuer Rasen

Natürlich waren wir am Montag auch wieder beim Trivia und schnitten mal wieder gar nicht so schlecht ab, auch wenn wir nur noch zu dritt bzw viert waren (wieder 4. oder so). Diese Woche habe ich die anderen ausnahmsweise auch mal am Mittwoch in die Bar Cleveland zum Trivia begleitet. Normalerweise kann ich zu der Zeit nicht, aber diesmal gab es eine Ausnahme. Und wir sind soooo knapp an einem 10$ Gewinn vorbeigesaust, dass es wirklich schade war. Vorletzter hätten wir werden müssen, aber den haben wir um einen Punkt verpasst und wurden stattdessen drittletzter. Schade, schade. 


eins der Frageblätter
 Na, wer kennt alle vier Filme oben links? Die griechischen Buchstaben sind ja schon verraten. Links unten soll ein Sprichtwort ergeben und rechts unten sollen zwei Schriftsteller stehen. Kleiner Tipp: auf dem Blatt, also in unseren handgeschriebenen Lösungen, sind zwei Fehler. Wer sie findet darf sie behalten und verbessern.

Außerdem haben wir im Anschluss einen Abstecher zu einer der berühmtesten Eisdielen in Sydney gemacht: Gelato Messina! Hier kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit eine gute Schlange von Menschen beobachten, die sich den Bürgersteig hinunterschlängeln. Jetzt weiß ich auch wieso! Das war wirklich eine Erfahrung, und preislich für die Qualität schon fast billig! 
Ich zahlte 4$ für eine Riiiesenkugel Salziges Karamel mit weißer Schokolade. mh... 
Wer Lust auf Eis hat kann sich ja hier mal die Englische Eissortenkarte ansehen sich das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen: www.gelatomessina.com/flavours



Es gibt noch ein anderes erwähnenswertes Event dieser Woche. Am Dienstag zog ich aus um mein Visum für Vietnam zu beantragen. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein, möchte man meinen. Nun, das ganze sieht offenbar leichter aus, als es ist. Schon allein die Anfahrt. 45min laut Routenplaner. Etwa 1,5h für mich. Offenbar fuhr der Bus, den ich verpasste, nur einmal die Stunde. Schade. Vor Ort war alles relativ unkompliziert und nach einiger Zeit und so einigem Geldwechsel wollte ich den Bus wieder nach Hause nehmen. Aber nein. Wieder: so leicht ist das nicht. Statt 45min lang nach Hause gen Süden zu fahren ging ich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen in Sydney nach: dem Verirren
Viel zu spät stellte ich nämlich fest, dass der Busfahrer seine Anzeige nicht geändert hatte. Statt nach Süden fuhren wir nach Norden! Da es allerdings keine guten Umsteigemöglichkeiten auf dem Weg gab, entschloss ich mich bis zur Endhaltestelle zu fahren: Watsons Bay. Auf einer Karte habe ich euch das mal veranschaulicht: In B war das Konsulat, ich wollte nach C und stattdessen fuhr ich nach A. 


Natürlich hatte ich auch keinen Fotoapparat bei, aber Watsons Bay war eh schon seit letzter Woche als Ausflugsziel für Samstag geplant. Insofern folgen die Bilder dann im nächsten Eintrag! 
Von Watsons Bay bin ich dann mit dem wahrscheinlich langsamsten Küstenbus an der Ostküste zurückgetingelt und habe es dann doch noch gerade rechtzeitig für meine Vorlesung nach Hause geschafft. Das war ein Abenteuer sage ich euch! 

Zum Abschluss der Woche möchte ich euch noch Ausdrücke meiner künstlerischen Ader zeigen. Ich sitze in einem Kurs neben Minh Chau, die ein Tablet Dingsi hat, und auf jeden Fall habe ich entdeckt, dass man darauf super malen kann :) Natürlich nur in 5 Farben und mit den Fingern, und eigentlich ist es nicht dafür gemacht, aber ich finde, die Bilder sind mir ganz gut gelaungen ;)

Mrs Hippipotamusses

Kriechi

Der Frühling

Das war's für diese Woche, aber hier noch ein kleiner Ausblick auf's Wochenende: 
Ane aus Dänemark hat uns zum Rød Grød med Fløde eingeladen (dem wohl am schwersten auszusprechenden dänischen "Satz", übersetzt soviel wie Rote Grütze mit Sahne), am Samstag geht es nach Watsons Bay und Sonntag findet höchstwahrscheinlich wieder eine Windsurfing-Session statt, auf die ich mich, trotz der Kälte, schon sehr freue!

Außerdem läuft unsere Planung für Weihnachten auf Hochtouren. Weihnachten?!? höre ich euch wundern. Ja, Weihnachten. Da ja schließlich Winter ist, muss man auch Weihnachten feiern. Und da am 24.Juni, der "Hälfte", quasi niemand wirklich hier ist, haben wir kurzerhand Weihnachten auf den 24.Mai verlegt. Jeden Advent gab es bisher ein kurzes Gedicht und was Weihnachten selbst passiert... nun, da müsst ihr euch noch gedulden! 15-mal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtsnacht! 

UND, bevor ich es vergesse: alles Gute zum Herrentag :)

Donnerstag, 2. Mai 2013

Von den blauen Bergen kommen wir...

Mit dem 25.April, ANZAC-Day, hatten wir hier, wie schon erwähnt, ja einen Feiertag, den es in Deutschland ausnahmsweise mal nicht gibt. Wohingegen wir natürlich fein sowohl am 1. Mai, als auch nächsten Donnerstag zu Himmelfahrt in die Uni dürfen. Ungerecht. 

Aber der Reihe nach. Zuletzt hatte ich bereichtet, dass unser ersten Trivia-Abend mit Jeeves bevorstand. Und ich kann euch verraten - so gut wie diesmal waren wir noch nie! Auch wenn wir einen Großteil der Fragen nicht beantworten konnten, so wurden wir diesmal 7. (von vorne und von hinten) und feierten unseren großen Erfolg ausgiebig mit einem Gläschen Sprite. Das muss auch mal sein. Seitdem haben wir uns auch gar nicht mehr getraut hinzugehen, so ein Erfolgserlebnis muss man erstmal verdauen. 

Apropos verdauen, es hat mich am Dienstag auch wieder in dieses leckere Steak-Haus verschlagen (Doncaster) mh... Dort haben wir auch unsere Französisch-Kontakte gepflegt und haben Alice und die beiden Arnaulds aus Lyon besser kennengerlernt. Das erzähle ich euch, weil sie zu späterer Zeit in diesem Eintrag noch einmal auftreten werden.


ANZAC-Day

Da es in Deutschland eher weniger Militärparaden gibt, empfanden wir es als geradezu notwendig mal zu sehen, wie so etwas funktioniert und vor allem was die Australier mit so einem Tag anfangen. Zur Erinnerung noch einmal: ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps. Am Anzac Day wird also allen gedacht, die diese beiden Länder in irgendeiner Form in sämtlichen Kriegen und Schlachten vertreten haben. 
Und ich sage euch - die Parade hatte was. 
Auch wenn ehrlich gesagt der Gedanke sehr ungewohnt war, all diese Kriegs"helden" zu bejubeln. Aber die Musik der vielen Marching Bands und Dudelsackspieler (was hatten die eigentlich hier zu suchen?) war sehr unterhaltsam und die Vorbeilaufenden (soweit sie denn noch laufen konnten) freuten sich und winkten aufmunternd in die Masse. 
Sogar eine Pferdestaffel gab es. Die allerdings hatte es nicht leicht, denn just in dem Moment, als sie uns passierten, flogen mehrere Düsenjets am Himmel entlang und jagten mit ihrem ohrenbetäubenden Lärm den Pferdchen solch einen Schrecken ein, dass diese kaum noch unter Kontrolle zu bringen waren. Aber zum Glück ist niemandem etwas passiert. 
Wir waren uns allerdings auch nicht ganz sicher, ob es wirklich alle Veteranen auch heil bis ans Ende der Parade geschafft hatten... 




die sahen ein bisschen aus, als wären die aus Harry Potter entsprungen

Gegen Mittag fuhr ich dann in den Centennial Park, ein wunderschöner und riesig-großer Park mit See (und schwarzen Schwänen!, die es hier laut Aussage lokaler Anwohner mehr als weiße Schwäne gibt), Grillplätzen, Sportplätzen, Liegewiesen, Golfplatz und überhaupt allem, was sich wünschen kann. 
Hierhin hatten mich einige Kommilitonen zum BBQ eingeladen und ich habe natürlich promt zugesagt. Es war ein wunderschöner Nachmittag. Wir waren 9 Leute, die sich alle noch nicht so richtig kannten und jeder hatte etwas zu Essen mitgebracht. Wir spielten Tabu und Kakerlakensalat (was ich ja von Laura geschickt bekommen hatte - es war übrigens ein voller Erfolg) und genossen die Sonne. 

Abends trafen wir uns dann noch bei Lilo zu einem Filmabend mit NOCH mehr Essen. Wir entschlossen uns Kill Bill 1 und 2 zu sehen, bzw. entschloss das unglaublich demokratische Wahlverfahren, dass wir diese Filme sahen (schließlich standen etwa 500 Filme zur Auswahl). Aber es war eine gute Wahl und wir genossen einen tollen Abend. 


Sydney

Am Freitag übte ich dann schonmal für unsere Wanderungen in den Blue Mountains und schlenderte den ganzen Tag durch Sydney. Das Wetter war wirklich hervorragend! Kein Wölkchen am Himmel - so kann es bleiben. Hier ein paar Eindrücke:


das Queen Victoria Building

ein Blick auf den Hafen von der Harbour Bridge

das kennt ihr ja nun schon

die imposante Harbour Bridge

lauter deutsche Würste

überall niedliche Märkte


ich auf Macquaries Seat, wo die Dame angeblich auf die Heimkehr ihres Ehemanns wartete


Blümchen im Botanischen Garten

ein leckeres Mittag nach all dem Herumlaufen: ein mit Spinat und Mais gefülltes Pasty

Blue Mountains

Von den blauen Bergen kommen wir... 
Nun zum absoluten Highlight der letzten Woche. Samstag früh machten wir uns auf den Weg in die Blue Mountains um dort eine Nacht zu verbingen und Sonntag Abend wieder nach Sydney zu fahren. Unsere bunte Truppe bestand aus vielen bekannten Gesichtern: Felix, Inga, Alex, Tuuli - aber auch einigen neuen: Rebecca, Alice, Arnauld und Arnauld (die ich ja schon oben erwähnte). Und ich kann nur immer wieder das tolle Wetter loben, welches dazu beitrug, dass unser Ausflug einfach einmalig war! 

Blue Mountains, Blue Mountains - was ist denn so blau an den blauen Bergen? wundert ihr euch. Ganz einfach: unter den vielen Bäumen befinden sich etliche Eukalyptus-Bäume, die besonders bei Sonnenschein einne blauen Dunst absondern, der das ganze Tal in leichtem Blau schimmern lässt. Die kleinen Eukalyptus-Vernichter konnten wir allerdings nirgends entdecken. 

Nun kommt der "interaktive" Teil des heutigen Berichts: ihr dürft Teil meiner Wanderungen sein. Oder ihr guckt euch einfach nur die Bilder an, das ist auch in Ordnung. 

Los ging es in Wentworth Falls (nicht Glentworth, Jojo). Wir wanderten auf den Spuren von Charles Darwin entlang eines kleinen Bächleins über Stock und über Stein...




... vorbei an vielen kleinen und größeren Wasserfällen...



... bis wir ihn schließlich sahen: DEN Wentworth Fall! Ein unglaublich imposanter Wasserfall, der tief hinein ins Tal stürzt. 



Alsbald machten wir uns auf dem Weg dem Wasserlauf zu folgen und stiegen viele, viele Treppen hinab in die Schatten des Canyons.



Unsere Wanderung führte uns weiter durchs Tal, durch niedrige Gassen, an die Fleswand geschmiegt und immer wieder von kleinen Wasserfällchen überrascht.


Etwas erschöpft aber glücklich erreichten wir dann am Abend wieder unseren Ausgangspunkt. Mit dem Bus fuhren wir dann nach Katoomba, zu unserem Hostel, trafen zufälligerweise gleich noch 3 weitere Austauschstudenten, die sich uns promt anschließen (und die einige von uns auch schon kannten), und hatten ein leckeres Abendessen beim Italiener. 

Gegen 9Uhr morgends verließen wir unser Hostel und machten uns auf den Weg zu den berühmten Three Sisters, einer interessanten (und sehr, sehr touristisch belagerten) Felsformation. Von hier hatte man auch einen tollen Blick über das Tal.
Die Three Sisters umrankt derweil eine Legende, die zu den Dreamtime Stories der Aborgines zählt (obwohl sie höchstwahrscheinlich erst in den 1920ern erfunden wurde). Eine der verschiedenen Varianten der Legende geht so:

Die drei Schwestern Meehni, Wimlah und Gunnedoo lebtem im Kamison Tal als Mitglieder des Katoomba Volkes. 
Die drei wunderhübschen Frauen hatten sich in drei Brüder des Nepean Stammes verliebt, allerdings verboten es die Gesetze des Stammes, dass sie heirateten. Die Brüder wollten sich nicht an dieses gesetz halten und entschieden alsbald die Frauen gewaltsam zu entführen, was zu einem großen Kampf zwischen den Stämmen führte. 
Um die drei, sich in Lebensgefahr befindlichen, Schwestern zu schützen, verwandelte der Hexenmeister des Katoomba-Stammes die drei Schwestern zu Stein. Jedoch verlor er im Kampf sein Leben bevor er den Zauber rückgängig machen konnte. Daher kann man die drei Schwestern noch heute im Tal stehen sehen, als Mahnmal der großen Stammesschlacht für alle kommenden Generationen.


die Three Sisters

eine der Schwestern von nahem
Um in den Canyon zu kommen, stiegen wie die Giant Staircase (die gigantische Treppe) hinab. Laut Schild "etwa 900 Stufen". Unser deutscher Sinn für Exaktheit ließ uns zweifeln: wieso weiß das Schild nicht wie viele Stufen es genau sind? Das muss sich ändern. Wir begannen also zu zählen und immerhin 4 von uns hielten bis zum Ende durch. Und wir fanden heraus, wieso sich das Schild so wage ausdrückte: die gezählte Stufenanzahl schwankte zwischen 880 und 910.

Erfrischungssnack nach dem anstrengenden Abstieg
Weiter ging es durch den Urwald, meist mit wenigen anderen Wanderern. Arnauld gab mir indes Französisch-Unterricht. Irgendwann erreichten wir eine Seilbahn und schwupps, konnte man sich vor Touristen kaum retten, aber ansonsten waren es sehr schöne, ruhige Wanderungen.

Rekonstruktion einer Kohlenmine im touristischen Teil, mit Pferdchen
Einen spektakulären Blick über das Tal brachte uns auf unserem Rückweg ein mittelgroßer Wasserfall, Man konnte direkt am Rande des Abgrunds stehen (was wir natürlich nicht gemacht haben, auch wenn es so aussieht - wir waren jedezeit in sehr sicherem Abstand zum Rand) und den Blick schweifen lassen.





Nach der Beendung des Aufstiegs suchten wir uns noch eine kleine Wanderung um dann gegen 17Uhr die Heimreise anzutreten. 

mein persönlicher Thron
Ein besseres Wochenende und eine bessere Reisegruppe hätte man sich kaum wünschen können. Das Wetter war uns hold und ich habe wieder ein Stück Australien gesehen. 


Ausblick

Den Rest der Woche ist nicht viel passiert. Ich habe Andre (einem meine australischen Komilitonen vom BBQ) Yahtzee beigebracht und ich habe viel für die Uni gelesen und gearbeitet. Hauptsächlich habe ich ein Buch gelesen, über welches ich eine Arbeit verfassen muss. Es heißt "The Eye of The Storm" von Patrick White, der dafür auch gleich einen Literatur-Nobelpreis gewann. Ihr könnt euch vorstellen, was für ein Kinderspiel dieser 600-Seiten Wälzer für mich war (die Dozentin war schon beeindruckt, das ich das Buch überhaupt angefangen hatte). Aber mittlerweile habe ich es fertiggelesen und bin sehr erleichtert. Das gibt mir vor allem mehr Zeit das Wochenende zu genießen. 

Kommendes Wochenende werde ich Kristina in Wollongong besuchen. Kristina war mit mir zusammen in Hull, wo wir uns kennenlernten und lud mich nun ein, sie hier zu besuchen. Von freitag bis Sonntag werde ich bei ihr sein und bin gespannt, was Wollongong außer einem schönen Namen so zu bieten hat!