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Samstag, 25. Mai 2013

Das Phantom der Oper

Aus unerfindlichen Gründen habe ich in letzter Zeit einige Probleme beim Hochladen der Bilder. Ich hoffe, diese Probleme verschlimmern sich nicht und bitte um Entschuldigung für die Verspätung. Einige Bilder werden dann sicherlich im Nachhinein noch hinzugefügt, da dies in den letzten Tagen nicht funktionierte. Aber stellt euch einfach vor, heute ist Donnerstag (23.05.) :) 

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass… Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein mit dem ganzen Sonnenschein. Das denkt sich offenbar das Wetter, denn ich bin da nicht so ganz einverstanden. Aber seit gestern schüttet es wie aus Eimern. Aber das hilft immerhin um sich auf die letzten Uni-Aufgaben zu konzentrieren. So bin ich diese Woche gut vorangekommen, habe zwei (kurze) Bücher gelesen und mein erstes Essay fast beendet. Aber Lust rauszugehen hat man doch eher weniger.

Das sah letztes Wochenende noch ganz anders aus! Denn, wie ich angekündigt hatte, war ich endlich im Sydney Opera House. Der Morgen begann schon wunderbar mit einem tollen Frühstück im „The Grounds“. Ein zwar etwas teureres, aber dafür sehr, sehr tolles Restaurant welches viel Wert auf Bio, Frische, Ökologie und die Umwelt legt. Hier haben wir auch Kevin Bacon getroffen – was für ein Zufall!
so eine schöne heiße Schokolade
mein Frühstück: Granola mit Joghurt und Beeren
ich mit Kevin Bacon :)



Abends waren wir dann stilecht Italienisch essen und haben uns „Ashkenazy’s Favourites“ in der Oper angesehen. Ashkenasi ist seit 2009 Chefdirigent des Sydney Symphony Orchestra und dirigierte nun 3 seine offenbar liebsten Stücke. Darunter war Tschaikowski’s Romeo und Julia, das Oboenkonzert von Strauß (mit Berliner Oboen-Solist) und die erste Symphonie von Walton. Es war ein wirklich schönes Konzert, wobei die artistischen Meisterleistungen Ashkenasi’s die Musik fast übertroffen – er dirigierte mehr mit seinen Hüften als mit seinem Stöckchen und lief zur Höchstform auf. Dabei muss man bedenken, dass der gute Herr auch schon 75 Sommer erlebt hat.
Lachsnudeln als Opernessen
der große Symphoniesaal
Samstag entschlossen wir uns dann nach Manly (auf der anderen Seite der Brücke) zu fahren, um einem Wanderweg zu folgen. Das Wetter war mal wieder hervorragend und nachdem wir schon bekannte Gefilde erreicht hatten (Manly Beach und Shelly Beach und Joghurtland) begannen wir den Marsch durchs Hinterland. Wie man so schnell der städtlichen region entfliehen kann war für uns unbegreiflich, aber plötzlich fühlte man sich wie mitten im Hinterland. Auch wenn man ab und zu einen beeindruckenden Blick auf die Innenstadt werden konnte, fühlte man sich irgendwie weit weg. Pünktlich zum Sonnenuntergang fuhren wir dann wieder zurück nach Sydney. Das stundenlange Wandern war doch recht anstrengend gewesen und es wurde ziemlich kalt.
Manly Beach (foto Alexander Geml)
susi am Manly Beach
Kleine Erfrischung: Frozen Yoghurt
unsere Wandertruppe (wie in Cairns)
Rast
ein sehr mathematischer Weg
wir begegneten auch einer (ungiftigen) Schlange...
... aber leider keinen Pinguinen
ein hübscher Hafen
da rechts die Spitze ist Watsons Bay
the city
Aboriginal Art
Am Sonntag bin ich dann doch zuhause geblieben und habe für die Uni gearbeitet und war Abends das erste (und letzte) Mal mit meinen Mitbewohnerinnen essen. Es war unser Abschiedsessen bei einem verboten guten Thailänder. Hier seht ihr sie auch endlich mal:
oben: Tracy aus China, Mira aus Malaysia; unten: Ebony aus Australien und Dinu aus Sri Lanka
Am Montag war es mal wieder Zeit für Trivia! Ich habe euch heute mal den „Famous Faces“-Bogen mitgebracht. Jede Woche gibt es so ein Blatt auf dem entweder wirkliche Gesichter sind, die man erkennen muss, oder Filmszenen oder Dinge, die mit W anfangen oder oder oder. Diese Woche waren es Zoom-ins und man musste erkennen, worum es sich handelt. Ihr könnt euch ja mal daran versuchen! (ohne euch unter Druck zu setzen – wir haben alle erkannt)
Außerdem haben wir es diese Woche tatsächlich zum ersten Mal auf’s Podium geschafft! Wir sind 3. geworden und haben einen 20$ Gutschein gewonnen, den wir nächste Woche einlösen werden. Wurde ja auch mal Zeit.
yay! Wir haben gewonnen!
viel Erfolg!
Diese Woche habe ich dann auch meine erste nahe Begegnung mit der hiesigen Tierwelt gemacht, auf die ich auch gerne verzichtet hätte. Ich wurde das erste Mal in meinem Leben von einer Zecke gebissen. Keine schöne Erfahrung, muss ich zugeben. Aber ich habe es überlebt, die Zecke entfernt und mir von einer Australierin mit viel Zeckenerfahrung versichern lassen, dass Zecken hier sehr gutmütig und überhaupt nicht krankheitsübertragend sind. Nun gut, das werde ich einfach mal so glauben.
Heute früh ist mir dann allerdings etwas sehr schönes widerfahren - ich habe etwas gewonnen! Dabei gewinne ich höchst selten. Es fand eine Art Kuchenbasar mit internationalen Köstlichkeiten in der Uni statt, wobei das Geld an eine Brustkrebs-Organisation gespendet wurde. Und ich habe einen der Lospreise gewonnen: einen 30$-Gutschein für den UNSW Buchladen und noch ein paar kleinere Gutscheine für eine Kugel Eis und Arkade-Spiele. Aber schon allein der Fakt etwas gewonnen zu haben... hach :)

Morgen, Kinder, wird's was geben,
Morgen werden wir uns freu'n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
Wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heißa, dann ist Weihnachtstag!


Ich bin schon ganz aufgeregt – morgen ist endlich Weihnachten. Und morgen wird den ganzen Tag gekocht und es werden Plätzchen gebacken und Weihnachtsmusik gehört. Mein Geschenk habe ich auch schon eingekauft, es kann also losgehen!
Am Samstag gehen wir dann zum Pferderennen und ich hoffe der Regen entscheidet sich mal eine Pause einzulegen.

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