Und schon nähert sich ein Semester dem Ende zu. Ich habe meine letzten 5 Tage in Sydney in einem wirklich empfehlenswerten Hostel verbracht: Eva's Backpackers. Sauber, gemütlich, mit hervorragendem Blick von der Dachterrasse auf die Skyline Sydneys und ziemlich preiswert im Vergleich zu anderen Unterkünften in Kings Cross gelegen.
Wir haben dann hauptsächlich zu dritt mit Yannick und Felix nocheinmal die Stadt erkundet und ich konnte mich so nochmal von allem verabschieden. Yannick hat sich auch im Surfen am Bondi Beach versucht und wir haben einen Abschiedscocktail in der sehr empfehlenswerten Opera House Bar genossen. Außerdem haben wir auch noch einmal Kristina in Wollongong besucht.
| in Kings Cross bei der Routenplanung |
| in Wollongong bei Kristina |
| Yannick, der Surferboy |
| und hier sehen Sie: Sydney! |
| da ist das Buch der Weißheit auf dem Campus |
| im Pancakes on the Rocks mit französischer Begleitung |
Dann galt es ein letztes Mal zu winken und in den Shuttle zum Flughafen zu steigen, wo ich dann mit Erschrecken feststellte: Oh Nein! Kissi fehlt! Ich muss es im Hostel vergessen haben, als ich mich ganz leise gegen 5 Uhr morgends aus dem Zimmer schlich!
Doch ich kann ich beruhigen, die Geschichte nimmt ein gutes Ende. Kissi hat sich nur ein Beispiel an Schwani genommen (der einmal ganz alleine durch Mittelamerika gereist ist) und hat sich nun zusammen mit Yannick auf die Reise nach Stuttgart begeben, wo ich es im September in Empfang nehmen kann. Ein Glück!
Mein australisches Fazit: Ein wunderbares und faszinierendes Land in dem es eigentlich alles gibt: Regenwälder, Wüste, Strand und Berge. Die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit und die Tier- und Pfalnzenwelt atemberaubend. Von den Städten her haben es mir besonders Sydney und Perth angetan, wohingegen die die Landschaften überall voller Reize stecken. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen!
Mein Flug dauerte 10h und brachte mich von Sydney nach Bangkok und hier geschah das Unglaubliche: ich traf doch tatsächlich meinen Papa! In Bangkok! Auf einem der größten Flughäfen weltweit! Und das ohne detaillierte Absprache! Ich hab mich einfach total gefreut, denn obwohl ich wusste, dass wir zufälligerweise zur gleichen Zeit am Flughafen sind (ich flog weiter nach Vietnam und er einen Inlandsflug in Thailand), so rechnete ich doch nicht wirklich mit einem Treffen. Doch es hat geklappt und ich flog glücklich weiter nach Ho Chi Minh Stadt.
| mit Papi am Flughafen in Bangkok |
Und hier beginnt nun das richtige Abenteuer. Wäre es nicht für Mutter und Tochter aus Australien gewesen, wäre ich beinahe die einzige blonde Person im Flugzeug gewesen, doch auch so spürte man gleich den Übergang in einen neuen Kontinent. In Jeans und Pulli angereist fühlte ich mich ausgerüstet wie auf einer Arktis-Expedition und die schwüle Hitze machte jeden Schritt anstrengender. Ein Taxi brachte mich dann durch den ungaublich chaotischen und von Motorrädern dominierten Verkehr unter lautem Hupen in die Nähe meines Hostels. Allerdings empfand er es als genügend mich irgendwo am Straßenrand abzuseten mit der Bemerkung: die Adresse müsste irgendwo in der Richtung da drüben sein, anstatt mich direkt hinzubringen. Da auch die am Straßenrand sitzenden Polizisten im Richtungsweisen nicht sher geübt waren irrte ich noch etwa 20min durch die Nacht bevor ich dann glücklicherweise doch noch das Hostel mit Jojo und Elli fand. Was für eine Erleichterung!
Das Leben boomt hier in Saigon, die Leute sind überall, die Straßen sind voll, an jeder Ecke sitzt jemand und verkauft sämtliche Nachrungsmittel oder Kokosmilch und das Wetter ist sehr wechselhaft. Aber ich muss sagen: ich freue mich tierisch hier zu sein und genieße jede Sekunde in dieser ganz anderen Kultur.
Die nächsten Tage wollen wir die Umgebung erkunden, für morgen haben wir schon einen Tagesausflug zu den Cu Chi Tunnelanlagen gebucht. Freut euch auf einen spannenden Bericht!