Heute schreibe ich das erste Mal nicht aus Sydney, sondern aus Brisbane. Genauer gesagt, aus Philipps Unterkunft dort. Die mal ganz nebenbei bemerkt sehr gemütlich ist und von sher netten Menschen beherrbergt wird. In den letzten Tagen ist viel passiert, ich have insgesamt 3 verschiedene Städte besucht und möchte euch damit einen klitzekleinen Teil der Ostküste Australiens ein bisschen näher bringen.
Hier nochmal der Reiseplan: Von Brisbane ging es runter nach Byron Bay um dann auf dem Rückweg noch einen kurzen Stopp in Surfers Paradise an der Gold Coast einzulegen.
BRISBANE
Bisbane hat mich zunächst einmal recht uncharmant mit Regenschauern empfangen. Das kann man der Stadt dennoch gar nicht übel nehmen, denn schließlich war tags drauf, am 10. Juni, hier ein Feiertag. Und zwar the Queens Birthday. Dass da das Wetter Britisch wird ist ja wohl logisch.
Freundlicherweise gewährte mir der Wettergott am Folgetag aber doch ein paar Sonnenstunden, sodass ich Brisbane ohne Schirm erkunden konnte. Zunächst ging es auf einen wunderbaren Markt um zu frühstücken. Bei Sonne und mit Livemusik hat der Langos gleich besser geschmeckt.
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| der Frühstücksmarkt |
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| lecker lecker |
Dann ging es auf in die Innenstadt, die wirklich einen interessanten Kontrast darstellt. Die eine Seite des Flusses, der die Stadt quasi in 2 Zentren teilt, ist mit Hochhäusern versehen und spiegelt das typisch touristische Stadtzentrum wider, wohingegen die andere Seite eher relaxed und alternativ scheint. Zufälligerweise fand auch zu der Zeit die Queensland Week statt (Brisbane liegt im Bundesstaat Queensland), sodass ich zugleich Zeuge mehrerer Aufführungen werden durfte.
Den Abend verbrachte ich dann mit Philipp und einigen seiner Freunde und Mitbewohner mit deutschem Essen. Wir entschieden uns Eierkuchen und Kartoffelpuffer zu machen. Dazu wurde frisch zubereitets Apfelmus (von Matt aus Australien) gereicht. Lecker lecker. Dann erkundeten wir das Brisbaner Nachtleben auf einer Rooftopbar (Bacchus) sowie einem super-luxuriösen Club (Cloudbar), der aussah wie das Filmset vom Great Gatsby (es hatte wohl auch eine Kostümparty stattgefunden, zumindest begegneten wir vielen 20er-Jahre-Menschen, nur leider gab es außerdem kaum andere Gäste).
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| Anzac Square |
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| Gegensatz: Alt-Neu |
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| der macht ganz viele Luftpapons |
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| Skyline |
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| eine Tanzschow |
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| ein großes Straßenfest mit Bühne und Schminken und Aboriginal Sängern usw |
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| die "Strand"-Promenade |
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| ja gut, was das ist könnt ihr selbst raten |
BYRON BAY
Tags drauf ging es für mich los nach Byron Bay. Natürlich regnete es wieder. Wieso auch nicht. War auch gar nicht so schlecht, da sich daher viele Backpacker im Hostel tummelten und ich schnell sehr nette Leute kennenlernte. Wir beschlossen einen Filmabend zu veranstalten und sahen Hangover 3. Muss man nicht gesehen haben, war aber ganz nett.
Am Morgen machte ich mich schon um 5 auf den Weg den Leuchtturm zu erreichen. Denn dort befindet sich zugleich Australiens östlichster Punkt - und da MUSS man natürlich den Sonnenaufgang sehen. Glücklicherweise hatte sich der Himmel auch etwas aufgeklart, was nichts an der Tatsache änderte, dass es pechschwarz war, als ich mein Zimmer verließ. Der angeblich 45-minütige Marsch zum Leuchtturm stellte sich im dunklen doch schwieriger raus als erwartet. Vor allem, da ich nicht wirklich wusste wolang. Aber am Ende fand ich eine wunderbar gelegene Aussichtsplattform am Ende eines Strandes die mir einen wunderbaren Blick über die aufgehende Sonne bot. Zwar vielleicht nicht der östlichste-östlichte Punkt, aber meiner meinung nach ideal! Ein wahrlich majestätisches Spektakel! Alsdann erklomm ich den steilen Pfad zum Leuchtturm und genoss den wunderbaren Morgen, sah sogar einige Wale! und machte mich schließlich auf den Rückweg zum Hostel.
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| das sah wirklich so aus! |
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| an dem Strand war ich später noch |
Später lieh ich mir noch ein Fahrrad aus und erkundete so das Örtchen mit seinen vielen kleinen Läden und die nächstgelegenen Strände.
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| nicht Klothilde, aber trotzdem sehr brav |
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| es ist ja schließlich Winter hier! |
Ich genoss Spaziergänge an Stränden und kehrte Abends mit einer Gruppe neuer Freunde ins Cheeky Monkeys ein - einem typischen Backpacker Pub. Endlich hatte ich auch einen neuen Bikini erworben (für teures Geld, aber mein alter hatte schon vor gefühlten Urzeiten seinen Geist aufgegeben) und konnte diesen sogleich am nächsten Morgen testen. Es war nämlich ein wunderschöner Tag mit Sonnenschein und Hitze und allem! Am liebsten wäre ich baden gegangen, aber ich habe mich nicht getraut - man weiß ja nie, was in den Gewässern hier so rumschwimmt. Mein Fazit: Byron Bay (und auch das Hostel Backpackers Inn in dem ich residierte) sind einen Besuch wert. Hier würde ich gerne wieder zurückkommen!
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| Strandkunst |
SURFERS PARADISE
Pünktlich zu meiner Abfahrt am selben Tag Richtung Surfers Paradise fing es natürlich wieder an zu schütten. Seht ihr das durchgehende Motiv? Surfers Paradise ist ehrlich gesagt nicht so mein Fall. Nachdem ich etwas komisch beäugt wurde, als ich das 30$-Party-die-ganze-Nacht-Angebot ablehnte, fühlte ich mich etwas fehl am Platz. Stattdessen ging ich zu Fuß die Stadt erkunden, wurde plitschnass und verbrachte einen entspannten Filmabend im Hostel, während draußen die Welt unterging.
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| welch Empfang |
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| schön, schön |
Auf wundersame Weise klarte das Wetter am Morgen allerdings wieder auf (wer hätte das gedacht?) und ich nutzte meine Chacnce um auf den Aussichtsturm Q1 zu steigen. Die Aussicht war atemberaubend! Das Timing war perfekt, denn nur eine Stunde später war der Himmel wieder bedeckt. Ich vertrieb mir die Zeit mit einem Spaziergang am Strand in die nächste Stadt (Broadbeach), vielen Runden durch Surfers Paradise selbst und einem herrlichen Besuch im Museum "Ripley's Believe it or not", wo sämtliche Kuriositäten ausgestellt sind, denen man glauben schenken kann, oder auch nicht. Am Ende war ich dann aber doch ganz froh, dass ich wieder in den Bus nach Brisbane steigen konnte. Surfers Paradise muss man wirklich nicht gesehen haben, dafür gibt es viel schönere Orte an der Goldcoast und vor allem das sogenannte "Hinterland" (ja, ein Englischer Begriff) soll unglaublich schön sein!
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| doch am nächsten Morgen: meine Nachbarschaft |
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| und der Q1, den ich "erklomm" |
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| der Blick gen Norden |