Wer bisher gedacht hat, dass ich
in Sydney schon „Urlaub“ mache, der wird im heutigen Eintrag sicherlich noch
ein bisschen neidischer werden. Denn ich habe insgesamt 9 Tage mit einer
wundervollen Truppe in Cairns und Cape Tributalion an der Nord-Ost-Küste Australiens
verbracht. Ich möchte euch im folgenden Eintrag ein paar Eindrücke meiner
Erlebnisse schildern.
Zunächst einmal vorweg: ich
versuche zu vermeiden von JEDER einzelnen Riesenspinne zu berichten, denn sonst
würde hier nicht viel anderes stehen, aber ab und zu werden sie sicherlich
Erwähnung finden. Mit ihren spitzen langen Beinen. Und starrenden Augen. Und
riesigen Netzen. In Dusche und Toilette. Mh…
Nun aber erstmal zum
Reisepersonal. Es gab Baby-Girl Susi, die Jüngste (und Schönste natürlich, weil
die Königstochter Jüngste IMMER die Schönste ist). Dann Organisationdirektor
Alex aus der Schweiz, der sowohl Chauffeur als auch Papa war. Baby-Boy Felix
war auch dabei. Er übernahm gegen Ende der Tour bereitwillig den Posten des
Reiseleiters. Außerdem war Inga am Start, die noch kleiner ist als ich (stellt
euch das mal vor!) und schließlich noch Mama Ane aus Dänemark, die gleichzeitig
zum Killer-Wombat mutierte – dazu aber später mehr!
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| v.l. Felix, Ane, Inga, Susi, Alex |
Los ging’s am Samstag von Sydney
nach Cairns, wo wir die ersten 5 Tage übernachteten. Am letzten Tag mieteten
wir ein Auto um dann anschließen weiter nach Norden, nach Cape Tribulation, zu
fahren. Dort blieben wir für 3 weitere Tage bevor wir wieder zurück nach Cairns
fuhren um dann am Sonntag nach Sydney zu fliegen. Also quasi einmal rauf und
einmal runter.
Um euch nicht mit ewigen Details
zu langweilen, habe ich ein paar besonders spektakuläre Momente ausgewählt um
sie euch zu präsentieren. Denkt also nicht, dass das alles war!
Ein besonders schöner Aspekt in
Cairns war die riesige
Lagune in Stadtzentrum. Da Cairns aufgrund von sumpfigem
Grund keinen richtigen Strand hat, gibt es direkt an der Wasserfront einen
riesigen Swimmingpool, eine Lagune eben, mit Sand und salzigem Wasser und
verschiedenen Wassertiefen – und das beste ist: alles kostenlos! Sowas wäre in
Deutschland gar nicht denkbar. Dementsprechend voll ist es natürlich auch, aber
dennoch angenehm.
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| Foto by Alex Geml |
Ein großes Highlight unserer
Reise war natürlich ein
Tagesausflug zum Great Barrier Reef. Der Preis war
stolz, am Ende waren wir ein kleines bisschen enttäuscht, aber dennoch sehr
begeistert. Aufgrund eines Spezialangebots konnten wir einen richtigen
SCUBA-Tauchgang für nur 50$ mitmachen und ich sage euch: es lohnt sich! Zudem
waren wir auch normal schnorcheln und haben das Riff durch ein Glas-Boden-Boot
betrachtet, eine gute Abwechslung. Aber schon allein das Gefühl unter Wasser
frei atmen zu können war … nun ja… atemberaubend! Wir haben natürlich Nemo
gesehen, und auch Dori, sowie viele, viele Zebrafische und große und kleine
Fische aller Art. Besonders interessant fand ich die von mir
„Textmarker-Fisch“ getauften Kreaturen. In echt heißen sie wohl Parrot-Fisch,
also Papagei-Fisch, aber in Wirklichkeit sehen sie aus, als hätte ein
3-jähriges Kind sämtliche Textmarker an diesem einen Fisch ausprobiert. Barry
der Barracuda ist uns auch begegnet, ein Fisch mit vielen spitzen Zähnen. Und
das Wetter war wirklich hervorragend – besser hätte es nicht sein können. Aber
ich hätte mir doch mehr als eine Schildkröte gewünscht und ein paar mehr
Korallen, aber die ganzen Werbungen vermitteln einem natürlich auch ein etwas
verzerrtes Bild der Realität.
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| ja, das sind wir unter Wasser! links Inga, in der Mitte Felix und rechts meine Wenigkeit |
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| viele bunte Fischis (Foto by Alex Geml) |
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| eine Schildkröte (Foto by Alex Geml) |
Unser erster Autoausflug brachte
uns in die Tablelands, eine Landschaft westlich von Cairns mit vielen, vielen
Wasserfällen und wenigen Tischen (haha. Für diesen Witz hätte ich beinah den
„schlechtester Witz des Tages“-Preis bekommen. Aber ich wurde später dann doch
noch von meiner Pole-Position verdrängt). Beim Millaa Millaa Wasserfall konnte
man sogar schwimmen gehen (wenn man dem eiskalten Bergwasser standhielt) und
hinter den Wasserfall schwimmen. Das war ein einmaliges Erlebnis. Doch auch die
anderen Wasserfälle beeindruckten durch ihre steilen Wanderpfade oder ihre (für
diese Region) enormen Ausmaße. Und Alex war ein exzellenter Links-Fahrer, nur
ab und zu blinkten wir mit dem Scheibenwischer.
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| die Tablelands (Foto by Alex Geml) |
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| Foto by Alex Geml |
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| das war der Bade-Wasserfall |
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| noch ein Wasserfall... |
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| und noch ein Wasserfall.. |
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| und eine hübsche Gelb-Knie-Spinne |
Dann begann unser Abenteuer in
den Norden. Für die etwa 110km lange Strecke von Cairns nach Cape Trib
brauchten wir sagenhafte 11h, aber natürlich mit vielen Zwischenstopps. Wie zum
Beispiel an unserem ersten richtigen Strand in Palm Cove, etwa 30min nördlich von Cairns, den wir einen Tag lang besucht hatten um zu relaxen. Und dem 4-mile-beach im niedlichen Küstenstädtchen Port Douglas.
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| hier ein Bild von unsere Strecke (Foto by Alex Geml) |
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| der Strand Palm Cove, etwa 30min außerhalb von Cairns |
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| Geologin Inga erklärt die Steine |
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| was für ein Strand... und das geht 4 Meilen so! |
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| unser Reise-Motto |
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| ein kurzer "Badeausflug" |
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| und eine sehr hübsche Spinne |
In Cape Tribulation angekommen
absolvierten wir eine vorzügliche Weinverkostung. Jeder hatte zuvor eine eigene
Flasche Wein ausgewählt und stellte diese nun vor und es wurde gemeinsam
verkostet. Ihr könnt euch vorstellen, dass 5 Flaschen verschiedenster Weine
einen lustigen Abend produzierten. Dementsprechend war der nächste Tag nicht
sehr abenteuerreich und wir machten einen ausgedehnten Strandspaziergang.
Ein letztes Abenteuer erlebten
wir auf unserer Rückfahrt nach Cairns. Wir machten eine
Bootstour über den
Daintree River, einem berühmt-berüchtigten
Krokodilfluss. Und tatsächlich
entdeckten wir ein Mutterkrokodil namens Elisabeth und 4 oder 5 Babykrokodile
um die 1 oder 2 Jahre alt. In unserem Boot waren eigentlich nur wir und eine
kleine Familie, sodass wir den unglaublich sympathischen und sehr gut
informierten Tourguide quasi für uns alleine hatten.
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| Mama-Krok Elizabeth |
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| zum Beweis: ich war dabei! |
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| ein kleines Baby |
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| und ein etwas größeres Baby |
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