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Samstag, 2. März 2013

Orientation Week completed

Nun ist schon wieder eine Woche um – die Zeit vergeht rasant! 

Das wochenbestimmende Element war natürlich wie angekündigt die O-Week. Der Unterschied zwischen den Wochen hätte wohl größer nicht sein können. Wenn man letzte Woche mit viel Glück ein paar vereinzelten Studenten auf dem Campus begegnete, so konnte man sich diese Woche kaum durch die Massen schlagen.

Blick vom middle in den lower Campus

Auf dem lower und dem middle Campus (dazu gibt es sicherlich bald mal eine Erklärung) gab es unzählige Stände an denen sich sämtliche Clubs, Societies und Vereine vorgestellt haben. Die Auswahl war riesig!
Überall wurden Snacks, Getränke und andere Dinge verteilt – allerdings meist im Austausch mit persönlichen Daten, was anscheinend keinen zu stören schien. Es gab zusätzlich ein richtiges Programm mit Workshops für die man sich anmelden konnte (Sowas wie: "Wie schreibe ich ein gutes Essay", "Worauf muss ich achten, wenn ich an den Strand gehe", "Wie kann ich mit meinem Geld am besten über den Monat kommen", "Wie kann ich meinen Lebenslauf aufpimpen" und vieles mehr). 
Außerdem gab es auf dem Quad (dem Quadrangle Lawn, was viereckiger Innenhof bedeutet, was wiederum etwas ironisch ist, da die Rasenfläche nur auf drei Seiten von Häusern begrenzt wird…) jeden Tag verschiedenste Attraktionen (wie eine Hopseburg, Sumoringen, Riesen-Jenga, Bands, Tanzgruppen und allerlei anderes). Jeden Abend fand zudem ein riesiges Event statt. Dazu gehörte eine Comedy-Night, eine Filmnacht unter freiem Himmel (es kam "Warm Bodies", ein Film aus dem Genre "Zom-Com-Rom" was für Zombie Comedy Romance steht), eine Schaumparty, eine Karaoke-Party und der Auftritt der (berühmten?) Band „Jinja Safari“ aus Sydney. Aber seht selbst ein paar Eindrücke:

Warten auf einen kostenlosen Burger nach dem Welcome der Faculty of Arts and Social Sciences (FASS)


Eine der vielen Campus-Touren.


Filmabend "Warm Bodies" auf dem Quad

Sumoringen

Viele kleine Stände und Veranstaltungen auf dem Quad

mein neuer bester Freund

diesmal keine Hüpfeburg, sondern ein Labyrinth!

Maya (Kanada) und Fleur (Holland) spielen eine Partie Giant-Jenga

während wir versuchen uns an die Domino-Regeln zu erinnern.
So etwas wie Clubs und Societies gibt es an deutschen Hochschulen kaum. Wir haben zwar unseren Hochschulsport und die Fachschaften, aber vergleichbar ist das nicht. Man kann hier allem beitreten: von sämtlichen religiösen Verienigungen, über die Food-Lovers-Society und die Pokemon-Society (na, Steffen?) bis hin zur Quidditch-Society (na, Josi?). Wir haben auch einem der Quiddich-Spiele beigewohnt und uns prächtig amüsiert.

rechts die beiden Franzosen Timothee und Julien.

Startaufstellung

und los gings!

rechts im Bild der Schnatz, der als einziger ohne Besen laufen darf.



Nun fragt ihr euch natürlich, ob ich auch einer solchen Society begetreten bin. Doch da muss ich euch leider mit meiner Langweiligkeit enttäuschen. Ich bin lediglich der Social-Soccer-Society (die treffen sich 2 mal die Woche um aus Spaß ein bisschen Fußball zu spielen), der Vegetarian Society (weil die einmal die Woche ein vegetarisches Abendessen für nur 5$ anbieten – preislich unschlagbar) und schließlich dem Windurfing-Club beigetreten. Für die Clubs muss man gewöhnlich horrende Mitgliedsbeiträge zahlen (Bsp: wer Volleyball spielen will, muss zu insgesamt 7 Auswahlspielen erscheinen, wird dann einem Team zugeteilt und zahlt dann schlappe 300$ Mitgliederbeitrag). Beim Windsurfen war das Angebot allerdings unschlagbar und wenn ich wieder in Deutschland bin, kann ich mein Brüderlein vielleicht das eine oder andere Mal auf dem Wasser begleiten.

Aber natürlich ist auch außerdem der O-Week einiges passiert. 
Zum Beispiel Montag früh. Aufgrund für mich bis heute noch nicht nachvollziehbarer Ereignisse habe ich vermutlich in einem Zustand geistiger Umnächtigung eingewilligt, morgends um 6 Uhr joggen zu gehen. 
Wir machten uns zu fünft auf den Weg zum Strand und waren zunächst etwas enttäuscht, da der von uns erwartete Sonnenaufgang offenbar schon ohne unser Beisein stattgefunden hatte. Nach einem erfrischenden Bad im Meer wurden wir jedoch doch noch belohnt und der Himmel zeigte sich von seiner schönsten Seite!

Sonnenaufgang am Coogee Beach


Oder am Freitag. Es sollte eine Exchange-Exkursion in den Taronga-Zoo geben. Leider hat es aus Eimern geschüttet, doch die Australier blieben zuversichtlich "Es klart heute nachmittag noch auf!". Dem war zwar leider nicht so, aber dennoch war der Ausflug in den Zoo sehr aufregend und einmalig. Regen schweißt irgendwie doch zusammen. Und vor allem der Austausch von sämtlichen Tiernamen und -geräuschen in verschiedenen Sprachen ist immer wieder unterhaltsam.

Ein (überraschenderweise) schlafender Koala (denn das machen die 20h am Tag)


Den Giraffen war's auch zu regnerisch...



Auch die Känguruhs guckten grimmig drein

ein Emu

Hier sind Jolly, der einzige Austauschstudent aus Island, Inga und Felix aus Deutschland, Anne, Julie und Ane aus Dänemark und Tuuli aus Potsdam.

Außerdem waren wir einen Nachmittag auch nochmal am Strand und haben die letzten Sonnenstrahlen ausgenutzt. Inspiriert von Philip Kluschke versuchten wir einen Sand-Schnee-Mann zu errichten. Mit mäßigem Erfolg:

Und es entstand auch das bereits viel kommentierte folgende Bild:


Mitterweile habe ich auch in meinem Zimmer Internet (wenn auch ungemein teuer: pro Gigabyte zahlt man 2$) und mein Blog hat eine neue Funktion erhalten. Eine "Per E-Mail benachrichtigen"-Funktion. Wer sich dort einträgt, bekommt bei jedem neuen Blogeintrag eine Mail zugesandt und muss nicht mehr selbst nachsehen. 

Ich drücke die Daumen, dass sich das Wetter bald bessert. Denn wer will schon solche Touristen-Bilder sehen:


Montag fängt die Uni an und ich bin sehr gespannt, was mich dann erwartet!
 Bis dahin!

Wir lernen heute noch Australisch: 
Let's grab some brekkie!  - Brekkie steht hierbei für Breakfast (Frühstück)





1 Kommentar:

  1. Ich will in die Qudditch-Society!!! Allerdings befürchte ich,dass ich kein guter Schnatz wäre und alles andere für mich lebensgefährlich wäre..mit einem Besen zwischen den Beinen rennen klingt nach "Josi, lass das!"
    Aber voll cool,was die alles angeboten haben während der o-week!!
    Ich drück dir die Daumen für die erste Uni Woche und dich!

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