Nun ist schon wieder eine Woche um – die Zeit vergeht
rasant!
Das wochenbestimmende Element war natürlich wie angekündigt
die
O-Week. Der Unterschied zwischen den Wochen hätte wohl größer nicht sein
können. Wenn man letzte Woche mit viel Glück ein paar vereinzelten Studenten
auf dem Campus begegnete, so konnte man sich diese Woche kaum durch die Massen
schlagen.
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| Blick vom middle in den lower Campus |
Auf dem lower und dem middle Campus (dazu gibt es sicherlich bald mal eine Erklärung) gab es
unzählige Stände an denen sich sämtliche Clubs, Societies und Vereine
vorgestellt haben. Die Auswahl war riesig!
Überall wurden Snacks, Getränke und andere Dinge verteilt –
allerdings meist im Austausch mit persönlichen Daten, was anscheinend keinen zu
stören schien. Es gab zusätzlich ein richtiges Programm mit Workshops für die
man sich anmelden konnte (Sowas wie: "Wie schreibe ich ein gutes Essay", "Worauf
muss ich achten, wenn ich an den Strand gehe", "Wie kann ich mit meinem Geld am
besten über den Monat kommen", "Wie kann ich meinen Lebenslauf aufpimpen" und
vieles mehr).
Außerdem gab es auf dem Quad (dem Quadrangle Lawn, was
viereckiger Innenhof bedeutet, was wiederum etwas ironisch ist, da die Rasenfläche
nur auf drei Seiten von Häusern begrenzt wird…) jeden Tag verschiedenste
Attraktionen (wie eine Hopseburg, Sumoringen, Riesen-Jenga, Bands, Tanzgruppen
und allerlei anderes). Jeden Abend fand zudem ein riesiges Event statt. Dazu gehörte
eine Comedy-Night, eine Filmnacht unter freiem Himmel (es kam "Warm Bodies", ein Film aus dem Genre "Zom-Com-Rom" was für Zombie Comedy Romance steht), eine Schaumparty, eine Karaoke-Party und
der Auftritt der (berühmten?) Band „Jinja Safari“ aus Sydney. Aber seht selbst
ein paar Eindrücke:
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| Warten auf einen kostenlosen Burger nach dem Welcome der Faculty of Arts and Social Sciences (FASS) |
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| Eine der vielen Campus-Touren. |
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| Filmabend "Warm Bodies" auf dem Quad |
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| Sumoringen |
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| Viele kleine Stände und Veranstaltungen auf dem Quad |
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| mein neuer bester Freund |
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| diesmal keine Hüpfeburg, sondern ein Labyrinth! |
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| Maya (Kanada) und Fleur (Holland) spielen eine Partie Giant-Jenga |
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| während wir versuchen uns an die Domino-Regeln zu erinnern. |
So etwas wie Clubs und Societies gibt es an deutschen
Hochschulen kaum. Wir haben zwar unseren Hochschulsport und die Fachschaften,
aber vergleichbar ist das nicht. Man kann hier allem beitreten: von sämtlichen
religiösen Verienigungen, über die Food-Lovers-Society und die Pokemon-Society (na, Steffen?) bis
hin zur Quidditch-Society (na, Josi?). Wir haben auch einem der Quiddich-Spiele beigewohnt
und uns prächtig amüsiert.
Nun fragt ihr euch natürlich, ob ich auch einer solchen
Society begetreten bin. Doch da muss ich euch leider mit meiner Langweiligkeit
enttäuschen. Ich bin lediglich der Social-Soccer-Society (die treffen sich
2 mal die Woche um aus Spaß ein bisschen Fußball zu spielen), der Vegetarian Society
(weil die einmal die Woche ein vegetarisches Abendessen für nur 5$ anbieten –
preislich unschlagbar) und schließlich dem Windurfing-Club beigetreten. Für die
Clubs muss man gewöhnlich horrende Mitgliedsbeiträge zahlen (Bsp: wer
Volleyball spielen will, muss zu insgesamt 7 Auswahlspielen erscheinen, wird
dann einem Team zugeteilt und zahlt dann schlappe 300$ Mitgliederbeitrag). Beim
Windsurfen war das Angebot allerdings unschlagbar und wenn ich wieder in
Deutschland bin, kann ich mein Brüderlein vielleicht das eine oder andere Mal
auf dem Wasser begleiten.
Aber natürlich ist auch außerdem der O-Week einiges passiert.
Zum Beispiel Montag früh. Aufgrund für mich bis heute noch nicht nachvollziehbarer Ereignisse habe ich vermutlich in einem Zustand geistiger Umnächtigung eingewilligt, morgends um 6 Uhr joggen zu gehen.
Wir machten uns zu fünft auf den Weg zum Strand und waren zunächst etwas enttäuscht, da der von uns erwartete Sonnenaufgang offenbar schon ohne unser Beisein stattgefunden hatte. Nach einem erfrischenden Bad im Meer wurden wir jedoch doch noch belohnt und der Himmel zeigte sich von seiner schönsten Seite!
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| Sonnenaufgang am Coogee Beach |
Außerdem waren wir einen Nachmittag auch nochmal am
Strand und haben die letzten Sonnenstrahlen ausgenutzt. Inspiriert von Philip Kluschke versuchten wir einen Sand-Schnee-Mann zu errichten. Mit mäßigem Erfolg:
Und es entstand auch das bereits viel kommentierte folgende Bild:
Mitterweile habe ich auch in meinem Zimmer Internet (wenn auch ungemein teuer: pro Gigabyte zahlt man 2$) und mein Blog hat eine neue Funktion erhalten. Eine
"Per E-Mail benachrichtigen"-Funktion. Wer sich dort einträgt, bekommt bei jedem neuen Blogeintrag eine Mail zugesandt und muss nicht mehr selbst nachsehen.
Ich drücke die Daumen, dass sich das Wetter bald bessert. Denn wer will schon solche Touristen-Bilder sehen:
Montag fängt die Uni an und ich bin sehr gespannt, was mich dann erwartet!
Bis dahin!
Wir lernen heute noch Australisch:
Let's grab some brekkie! -
Brekkie steht hierbei für Breakfast (Frühstück)
Ich will in die Qudditch-Society!!! Allerdings befürchte ich,dass ich kein guter Schnatz wäre und alles andere für mich lebensgefährlich wäre..mit einem Besen zwischen den Beinen rennen klingt nach "Josi, lass das!"
AntwortenLöschenAber voll cool,was die alles angeboten haben während der o-week!!
Ich drück dir die Daumen für die erste Uni Woche und dich!